Serbien Geschichte & die serbische Architektur
Die Architektur in Serbien ist genauso vielfältig wie die Geschichte des Landes. Bedeutend ist die byzantinische Baukunst, vor allem in den zahlreichen serbischen
Klöstern, von denen einige in die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen wurden.
Weitere vorherrschende Baustile in Serbien sind der Barock im Norden des Landes und der orientalische Baustil in Südserbien (Sandschak und Kosovo).
Vor allem in der Hauptstadt Belgrad finden sich auch zahlreiche Bauten der Zwischenkriegszeit im Stile der Moderne, insbesondere des Art Deco.
Die aktuelle Architektur entspricht der westlichen mit anonymen Glasfassaden, welche keine Eigenständigkeit aufzeigt.
Slawische Besetzung der balkanischen Halbinsel
Slawische Besetzung der balkanischen Halbinsel war ein Prozess, welcher im 6. Jahrhundert mit Raubfällen den byzantinischen Staat erreicht hat.
Slawisches Volk war auf der linken Seite des Flusses „Donau“.
Das Volk der Slawen hatte im ersten Teil des 7. Jahrhundert die Besetzungen beendet.
Aber der Prozess der Positionierung auf der balkanischen Halbinsel mit den verschiedenen slawischen Gruppen wie z.B. Serben, Bulgaren, Kroaten oder Slowenen
hat noch zwei Jahrhunderten gedauert. Erst am Anfang des 9. Jahrhundert wurden die ersten Staaten der balkanischen Slawen gegründet und damit die Besetzung
der balkanischen Halbinsel endgültig beendet.
Das Volk der Serben hat am Anfang der 80er Jahren und des 9. Jahrhundert die Religion des christlichen Glaubens
an sich genommen.
Serbien war im 9. Jahrhundert als Erstes im Zentralteil von Balkan der älteste Staat mit dem Namen „Raska“ (Raschka ausgesprochen).
Zur gleichen Zeit kam es auf der Meeresseite zur Gründung kleinerer Saaten namens: Zahumlje, Travunija, Paganija und Duklja, welche im Verlaufe des 11. Jahrhundert
zusammen kommen und einen Staat mit dem Namen „Zeta“ bildeten. Später kamen mit Zeta noch andere Teile des serbischen Gebietes.
Parallel der Stärkung des Landes
kam es zur Organisierung der Kirche und das Kloster Zica wurde zum Sitz des serbischen Erzbistums im Jahr 1219.